Home Store Products Research Design Strategy Support News
 Research | Napoleonic Hortig Bonaparte vor Mantua German Chapter XX

Bonaparte vor Mantua

XX. Schlussbemerkungen.

Es wurde schon bei der Darstellung des österreichischen Operationsplanes darauf hingewiesen, daß die offenkundig großen Erfolge Wurmsers im ersten Teile dieses kurzen aber höchst merkwürdigen Feldzuges zu dem Gedanken berechtigen, daß die Art des österreichischen Vorgehens jene scharfe Verurteilung, die ihr von den berufensten Kritikern zuteil wurde, wohl nicht ganz verdient.

Überblickt man noch einmal die wesentlichen Ereignisse der drei letzten Tage des Monats Juli: das Zurückwerfen der die Belagerung deckenden französischen Divisionen östlich und westlich des Gardasees, die wiederholten aber vergeblichen Ansätze Bonapartes, seine Armee zu sammeln und dem Feinde entgegenzustellen, und endlich die letzte Entschließung des französischen Generals, die Belagerung von Mantua aufzuheben, so hat man eine Summe unleugbarer Erfolge der österreichischen Waffen und die glückliche Lösung Wurmsers Hauptaufgabe vor sich. Und folgt man noch einmal dem persönlichen Verhalten Bonapartes in den kritischen Tagen des 20. und 30. Juli: seinen anfänglich offensiven Absichten, dem späteren Verzicht auf dieselben, dann seinem schrittweisen Zurückweichen gegen Mantua, so erkennt man unschwer als die erste und letzte Ursache dieser Erscheinungen, daß die Angriffe gegen die ausgedehnte französische Front zu bei den Seiten des Gardasees, gleichzeitig und in beiden Richtungen mit Sieg verbürgender Kraft geführt worden sind. Diese Gleichzeitigkeit kräftiger Stöße aus zwei Richtungen ist es auch gewesen, die den französischen Feldherrn schließlich zur Aufhebung der Belagerung veranlaßte, denn bei längerem Standhalten vor Mantua drohte ihm die Gefahr, unter ungünstigen Verhältnissen – mit zwei Fronten und zu beiden Seiten des Mincio – gegen den zu gemeinsamer Aktion gelangten Gegner schlagen zu müssen. Daß die im Chiesetal herabziehende Kolonne die Verbindung der Franzosen mit Mailand durchschnitt und die mit Piacenza bedrohte, mußte natürlich die Wirkung dieser westlichen Angriffsrichtung noch wesentlich erhöhen.

Muß man so an der Hand der tatsächlichen Ereignisse zu der Anschauung gelangen, daß gerade im getrennten Anmarsch die eigentliche Ursache der ersten bedeutenden Erfolge zu suchen ist, so gewinnt man ein ähnlich günstiges Urteil über die Art des österreichischen Vorgehens, wenn man die andere Möglichkeit des Angriffs ins Auge faßt. Wäre Wurmser der Hauptsache nach in einer Kolonne, also entweder längs der Chiese oder im Tal der Etsch gegen Mantua gezogen, so hätte er anfänglich unzweifelhaft gleich große Erfolge errungen j es wäre aber ungewiß geblieben, ob in dem sich entwickelnden Entscheidungskampfe von etwa 40000 Österreichern gegen ungefähr 33000 Franzosen, die ja leicht noch Verstärkungen von Sérurier erhalten konnten, der Sieg den ersteren zugefallen und damit die Befreiung Mantuas erreicht worden wäre. Berechtigt mithin auch diese Überlegung zu der Ansicht, daß der Vormarsch in zwei Kolonnen mit größerer Sicherheit zur Befreiung der belagerten Festung führen mußte als der Angriff in einer Richtung, so zeigt ein Blick auf die Stellung der beiden Armeen am 31. Juli, oder jene vom 1. August, daß es gewiß möglich gewesen wäre, dem bis dahin für Österreichs Waffen so günstigen Verlauf der Ereignisse eine ebenso glückliche Fortsetzung zu geben. Man denke sich nur an der Spitze des österreichischen Hauptquartiers einen Führer von nur annähernd der Qualität des französischen Feldherrn , und man wird zugeben müssen, daß es durchaus im Bereiche der Möglichkeit, ja der Wahrscheinlichkeit gelegen hätte, die getrennten Kolonnen südwestlich vom Gardasee zur Vereinigung, und damit am 1. oder 2. August zum Siege zu führen. 1)

Die „tatsächliche Unterlassung“ dieser gewiß „möglichen“ Fortsetzung des österreichischen Operierens wird nun neben theoretischen Erwägungen zum Ausgangspunkte einer absprechenden Kritik genommen, während sie eigentlich nur dazu dienen sollte, die fehlerhafte und schwächliche „Fortführung“ des Angriffsplanes, d. h. die ungenügende Ausnutzung der gewonnenen Vorteile durch die beiden Kolonnenführer Wurmser und Quosdanovich als die ausschlaggebende Ursache des endlichen Mißerfolges zu bezeichnen. Hätten sich beide Generale von der richtigen Überlegung und dem dringenden Gebot leiten lassen, ohne Rücksicht auf Nebendinge, so rasch und so stark als möglich die Vereinigung herbeizuführen, so hätte der Befreiung Mantuas sehr bald eine siegreiche Schlacht – irgendwo an der Straße Goito-Brescia – und damit der Gewinn der Lombardei folgen können. Am 2. August lag dazu noch die Möglichkeit vor, vielleicht auch noch am 3. August, dann allerdings war die günstige Gelegenheit zu einem solchen Schlage für immer vorbei.

Kurz gesagt: Der Vormarsch in zwei starken Kolonnen beiderseits des Gardasees führte mit Notwendigkeit zu den Erfolgen der ersten Tage, erzwang weiterhin die Aufhebung der Belagerung, und brachte schließlich die Armee in eine Lage, die sehr wohl als Ausgangsstellung für eine glückliche Fortsetzung der Operationen geeignet war.

Nun muß zweifelsohne zugegeben werden, daß der getrennte Vormarsch dem Grundsatze widersprach: bei zwei oder mehreren zur Wahl stehenden Richtungen den Angriff mit geschlossener Kraft in jener Richtung vorzuführen, die als die wichtigste zu gelten hat ein Grundsatz, der sich in die Formel zuspitzen ließe: in der entscheidenden Richtung die Armee, in der Nebenrichtung ein Leutnant mit zehn Husaren. Keineswegs darf man aber Abweichungen von dieser Regel jede Berechtigung absprechen, besonders dann, wenn, wie im vorliegenden Falle, die Tatsachen erweisen, daß durch diese Abweichungen die Ziele mit größerer Sicherheit zu erreichen sind, als durch ein der allgemeinen Regel gerechtes Verfahren. Bei der lang ausgedehnten Front der französischen Beobachtungsarmee und der daraus folgenden geringen Widerstandskraft derselben, versprach gerade ein gleichzeitiges und starkes Vorbrechen gegen mehrere Punkte sicheren und raschen Gewinn.

Man wird also keineswegs den Grund für das endliche Versagen des österreichischen Angriffs etwa in die knappe Form zusammenfassen dürfen, wie sie geradezu in jedem Konversationslexikon zu finden ist: Wurmser unterlag, weil er beiderseits des Gardasees gegen die Franzosen vorgerückt war, sondern man wird sagen müssen: der Angriff wurde schließlich abgewiesen oder konnte deswegen nicht durchdringen, weil er nach dem ersten glücklichen Ansetzen bald erlahmte, und nach dem großen Erfolge der Befreiung Mantuas nicht unmittelbar und mit aller Energie und in geschickter Ausnutzung der günstigen Lage gegen die mobilen Kräfte des Feindes, gegen Bonapartes Armee, fortgeführt wurde.

In diesem Erlahmen der österreichischen Angriffsbewegung gegenüber der sich stets neu betätigenden, glänzenden, rastlosen Initiative des französischen Generals, in dem Gegenübertreten des alten, methodischen, langsamen und alles zu decken suchenden Verfahren Wurmsers und dem neuen, alle bisherigen Gewohnheiten und Bräuche verachtenden, kühnen, leidenschaftlichen Ungestüm Bonapartes liegt die eigentliche und letzte Ursache des Mißlingens.

Es bleibt noch ein Wort zu sagen über die dritte Kolonne, die aus dem Val Sugana über Vicenza und Legnago vorzugehen hatte. Diese Detachierung hat zweifelsohne die schärfste Verurteilung erfahren, und doch sind die günstigen Wirkungen auch dieser Kolonne unverkennbar. Im Laufe der Untersuchungen wurde wiederholt darauf hingewiesen, wie die Rücksicht auf den von Osten drohenden Angriff den französischen Feldherrn immer wieder zu Maßregeln verleitet hat, die geeignet waren, seinem Auftreten gegen die österreichischen Hauptkräfte Abbruch zu tun. Aber, und das muß als wesentlich betont werden, die Drohung mit der Kolonne Mészáros und damit auch ihr letzter Zweck – war schon dadurch erreicht, daß sie bei Bassano gesammelt und zum Vormarsch bereitgestellt worden war; mit den tatsächlichen Bewegungen übte diese Kolonne keinen Einfluß auf den Gang der Ereignisse mehr aus, blieb sie doch immer weit ab von der Front und aus jedem Kontakt mit dem Feinde. Es wäre gewiß zweckmäßiger gewesen, Mészáros, statt nach Borgoforte, gleich über Verona, oder von Legnago aus nördlich an Mantua vorbei über Goito zur Armee heranzuziehen. Die Verwendung dieser 5 Bataillone und 7 Eskadronen am 5. August am linken Flügel der Schlachtfront und die Abwehr des entscheidenden Angriffs der Division Sérurier hätte sich dann von selbst ergeben.

Die Verteidigung Bonapartes gehört, wie Clausewitz sagt, „unstreitig zu den schönsten Beispielen in der Kriegsgeschichte“. 2) – „Die Meisterschaft müssen wir ihm aber bei näherer Betrachtung versagen. Bonapartes Verfahren war neu, überraschend, von großer Entschlossenheit und unerhörter Tätigkeit; man kann es brillant nennen; es war aber nicht richtig und konnte die ganze Aufgabe, welche ihm gestellt war, nimmermehr lösen. Wir haben gesehen, daß der Zweck der Österreicher ein doppelter war: der Entsatz von Mantua und ein Sieg über die französische Armee, wodurch diese um den Besitz des Mailändischen gekommen wäre. Also war auch Bonapartes Aufgabe eine doppelte: sich am Mincio zu erhalten und die Belagerung zu decken. . . Es gab für den französischen Feldherrn nur ein Mittel, welches die ganze Aufgabe umfaßte, nämlich sich in einer Cirkumvallationslinie (um Mantua) zu verschanzen.“ 3)

Clausewitz selbst nennt zwar dieses Mittel „verrufen und aus der Mode gekommen“ 4) versucht aber, seine Anwendung als das einzig richtige Verfahren hinzustellen; seine Ausführungen vermögen aber nicht zu überzeugen, und General York hat sie mit den folgenden treffenden Argumenten ad absurdum geführt:

„Man stelle sich die andere Lösung, die als besser vorgeschlagen, in der Ausführung vor, und man wird kaum glauben, daß sie den endlichen Erfolg gegeben hätte. Diese andere Lösung ist, Napoleon hätte sollen Mantua mit Umwallungslinien umgeben und mit seiner ganzen Armee in ihnen aushalten bis zu dem allerdings bald zu erwartenden Falle der Festung. Was wäre aber dann geschehen? Der getrennte Vormarsch der Österreicher wäre für sie ohne Nachteil geblieben, sie aber hätten daraus alle die erwarteten Vorteile wirklich gezogen, denn der Gegner hätte dann eben das getan, was sie von ihm voraussetzten. Also Quosdanovich hätte Napoleons Verbindungen mit der Lombardei ungestraft abgeschnitten, und sodann würde sich die gesamte österreichische Armee vor den Umwallungslinien der Franzosen versammelt haben. Es standen dann 42000 Franzosen gegen 13000 Österreicher in der Festung und 47000 vor den Umwallungslinien; die Ungunst des Stärkeverhältnisses kam also voll zur Geltung. Wir wollen nun selbst annehmen, daß den vereinten Anstrengungen beider österreichischen Armeen mit Hilfe der Verschanzungen widerstanden worden wäre, obgleich Napoleon durchaus der Ansicht war, daß “es ein Grundsatz in der Kriegskunst ist, daß derjenige, welcher hinter seinen Verschanzungen bleibt, geschlagen wird; die Erfahrung und die Theorie sind in diesem Punkte einig"; wir wollen auch den Fall der Festung nach kurzer Zeit annehmen, was aber dann? Doch nur, daß Napoleon nunmehr vom Belagerer Belagerter geworden wäre und mit 42000 Mann und 13000 Gefangenen in einem Platze gesessen hätte, der schon die Garnison nicht mehr hätte ernähren können. Er hätte dann selbst eine Entsatzarmee nötig gehabt. Oder sollte er dann Besatzung zurücklassen und mit etwa 32000 Mann durchbrechen? Aber wenn es gelang, so war er ja nun doch wieder auf einen Kampf im freien Felde, nunmehr aber mit 32000 Mann gegen die vereinigten 47000 Österreicher angewiesen, während er zu Beginn der Operationen den noch Getrennten nach Aufgabe der Belagerung hatte mit 42000 Mann entgegengehen können. Würde denn aber der Durchbruch gelungen sein? Die Kriegsgeschichte zeigt uns, seitdem Marcellus 216 v. Chr. aus Nola ausbrach, kein Beispiel einer Armee mehr, die eingeschlossen in einer Festung sich aus eigner Kraft befreit hätte, wohl aber viele Beispiele von solchen Armeen, die mit der Festung sich ergeben mußten. Es ist anerkannt, daß es eine ungünstige Lage ist, im Angesichte des Gegners aus einem Engpasse herauszutreten, wer aber aus einer Festung hervorbrechen will, ist, wo er dies auch tue, immer in dieser Lage.“ 5)

Nun wurde bei der Darstellung von Bonapartes Verhalten während der Tage vom 29. bis 31. Juli schon wiederholt und ausführlich zum Ausdrucke gebracht, daß, wie einmal die Verhältnisse am 31. Juli lagen, den Überlegungen strategischer Art und der ganzen Eigenart der impulsiven, und agressiven Natur des französischen Feldherrn kein anderer Entschluß entspringen konnte, als jener, welcher tatsächlich zur Ausführung gekommen war. Aber – und damit wird ein springender Punkt berührt – es kann wohl mit Recht behauptet werden, daß die französische Armee nicht so rasch in die ungünstige Lage des 30. und 31. Juli gekommen wäre, wenn ihr Führer beim Ausbruch der Feindseligkeiten dort gewesen wäre, wo er hätte sein müssen, nämlich inmitten seiner Armee.

Im Etschtale erfolgte der Angriff der Österreicher am 29. Juli um 2 Uhr morgens und die ersten Befehle Bonapartes wurden erst 12 Stunden später gegeben, und zwar von einem Punkte aus, der 60 bis 80 Kilometer hinter der Armeefront gelegen war. Die damit verbundenen Nachteile liegen auf der Hand: der anerkannt scharfe Blick Bonapartes für das richtige Erfassen der Situation und Absicht des Gegners war ausgeschaltet, – die wichtigen Dispositionen mußten mithin auf grund von Meldungen gegeben werden, die von der subjektiven Anschauung der in erster Linie stehenden, und, wie gezeigt wurde, nicht immer richtig sehenden Truppenführern diktiert waren, – und die Maßnahmen kamen durch das späte Eintreffen der Befehle mit so großer Verzögerung zur Ausführung, daß die inzwischen erfolgte Veränderung der Lage immer wieder zu Gegenbefehlen zwang.

Einen wesentlich anderen Verlauf hätten die Ereignisse nehmen können, wenn Bonaparte in der Nacht auf den 29. mit dem Hauptquartier in Castelnovo gelegen hätte, denn dann wäre es ihm möglich gewesen: die wahren Absichten der Österreicher frühzeitig zu erkennen, am 30. oder spätestens am 31. Juli seine östlich des Mincio stehenden und Wurmser an Zahl überlegenen Kräfte zum Angriffe gegen dessen Kolonne zu versammeln, Wurmser zurückzudrängen, und dann gegen Quosdanovich Front zu machen. Hätte er so seine „Operation auf der inneren Linie“ im Raume unmittelbar südlich des Gardasees zur Durchführung bringen können, so wäre der Verzicht auf Mantua vermieden worden, und die Belagerung hätte nach der Abwehr des österreichischen Angriffs fortgesetzt werden können und hätte in kürzester Frist zur Kapitulation der Festung führen müssen.

Muß auch zugegeben werden, daß es nicht leicht gewesen wäre, bei dem überraschend und kräftig geführten österreichischen Angriff dieses Verfahren einzuleiten und durchzuführen, so war es doch immerhin möglich. und dann war es das einzige Verfahren das zur Lösung der doppelten Aufgabe hätte führen können. Die Möglichkeit dieser Lösung vergab aber Bonaparte mit seiner Abwesenheit von der Armee; damit war der hohe Preis seines kurzen Aufenthalts in Brescia bezahlt.

Mit dieser Möglichkeit aus dem Wege, war Bonapartes kühner Entschluß vom 31. Juli gewiß der einzige, der großen und raschen Erfolg versprach; die Belagerung mußte aber aufgehoben und der kostbare, in kurzer Zeit ganz unersetzliche Artilleriepark geopfert werden. Nach der endlichen Abwehr des österreichischen Einfalls sollte dann eine Umschließung der Festung zum Ziele führen. Sie gab dem zähen Gegner in den nächsten sechs Monaten noch dreimal Gelegenheit, mit neuen Armeen zum Entsatz heranzukommen, und erst eine Reihe der blutigsten und schwerst errungenen Siege brachte das heißumstrittene Mantua in die Gewalt der Franzosen.

Der im vorstehenden behandelte kurze Feldzug zeigt die Feldherrneigenschaften des jugendlichen französischen Führers im glänzenden Lichte. Wenn auch nicht vergessen werden darf, daß ihm die Fehler seiner Gegner sehr zu statten kamen, und daß er an dem kritischen Tage, dem 3. August, von seinem Unterführer Augereau tatkräftigste Unterstützung fand, so bleibt doch bewundernswert, wie richtig er seine Gegner schätzte, wie konsequent und kühn er trotz aller Gefahren den einmal gefaßten Entschluß zu Ende führte, wie meisterhaft er es verstand, zur letzten Entscheidung auch den letzten verfügbaren Mann heranzuholen, und wie selbstvergessen er für seine eigene Person keine Schonung kannte.

Cacault, ein Freund Bonapartes, sagte von ihm in diesen Tagen: „Obwohl ich ihn sehr liebe, diesen teuren General, so nenne ich ihn im stillen doch den kleinen Tiger wegen seiner Figur, seiner Zähigkeit, seines Muts, der Schnelligkeit seiner Bewegungen, seines Schwungs und wegen seiner sonstigen Eigenschaften, um deretwillen er in gutem Sinne diese Bezeichnung verdient.“ 6)

Previous: XIX. Kurze Darstellung der Ereignisse vom 7. bis 12. August.
Next: Anlagen.
  1. von Sybel, Geschichte der Revolutionszeit, 4. Band, S. 265: „Stehe es um den theoretischen Wert des österreichischen Feldzugsplanes wie es wolle, sicher ist es, daß nach den glücklichen Gefechten des 30. Juli die Möglichkeit des glänzendsten Triumphes in Wurmsers Hand gegeben war.“
  2. Clausewitz, Feldzug 1796 Italien, Seite 156.
  3. Clausewitz, Seite 146.
  4. Clausewitz, Seite 150.
  5. York v. Wartenburg, S. 63 u. 64.
  6. Kuhl, S. 312.

Library Reference Information

Type of Material: Text (Book, Microform, Electronic, etc.)
Personal Name: Hortig, Viktor
Main Title: Bonaparte vor Mantua, ende juli 1796.
Der erste entsatzversuch.
Von Dr. Phil. Hortig.
Mit 5 Karten und 5 Textskizzen.
Published/Created: Rockstock, Stiller (G. Nusser) 1903.
Description: viii, 204 p. illus. (5 plans) 5 Fold. maps (in pocket) 23cm.
Notes: "Verzeichnis der benutzten quellen": p. [203]-204.
Subjects: Napoléon I, Emperor of the French, 1769-1821 --Military leadership.
First Coalition, War of the, 1792-1797--Campaigns--Italy.
Mantua (Italy)--History--Siege, 1796-1797.
LC Classification: DC223.4 .H6
Pages: 183-190