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 Research | Napoleonic Hortig Bonaparte vor Mantua German Chapter XVI

Bonaparte vor Mantua

XVI. Die Vorbereitung der Entscheidung.

Auf beiden Seiten mußte es sich darum handeln, bei der bevorstehenden Entscheidung möglichst stark aufzutreten.

Daß Bonaparte schon am Abend des 3., als er auf dem Gefechtsfelde nächst Castiglione stand, entschlossen war, in kürzester Zeit die Entscheidung herbeizuführen, läßt sein Schreiben an Guillaume erkennen: „Wir werden morgen oder übermorgen unter den Mauern von Peschiera sein.“ Daß er dabei eine möglichste Konzentrierung seiner Kräfte ins Auge faßte, kann als sicher gelten, denn es war ein früh erkannter und stets geübter Grundsatz seiner Strategie, zu einer bevorstehenden Schlacht alle Kräfte zu versammeln und keine zu vernachlässigen. „Ein Bataillon entscheidet manchmal einen Tag.“

Dieses Streben nach Versammlung trat aber zunächst noch nicht in die Erscheinung. An eine Schwächung seines linken Flügels zur Verstärkung des Zentrums konnte Bonaparte so lange nicht denken, als Quosdanovich mit seiner Hauptkraft noch immer diesseits des hohen Gebirges, diesseits der Defileen stand. Es empfahl sich vielmehr, die gegen die obere Chiese angesetzten Bewegungen auslaufen zu lassen und die Ereignisse der nächsten Stunden abzuwarten. Der Sieg bei Lonato konnte Bonaparten immerhin als vielversprechende Einleitung gelten, und zur Erwartung einer baldigen und glücklichen Entscheidung berechtigen.

Wesentlich anders lagen die Verhältnisse bezüglich des rechten Flügels bei Marcaria. Je gesicherter der Besitz von Brescia erschien, desto mehr verlor die südliche Verbindungslinie über Cremona- Piacenza an ihrem bisherigen Wert und desto entbehrlicher wurde die Festhaltung des unteren Oglio. Die Division Sérurier war also gewissermaßen verfügbar geworden und ihre Heranziehung sehr wohl möglich, um so mehr, als ihr Gegenüber, die Kolonne Mészáros, in respektvoller Entfernung sich hielt. Tatsächlich erfolgt diese Heranziehung am 4. aber noch nicht. Die Korrespondenz bringt vielmehr, und das ist sehr interessant, einen vom 4. August datierten Befehl, demzufolge die Division Sérurier angewiesen wird, etwa 40 km Oglio-aufwärts, also in nahezu westlicher Richtung, nach Pontevico zu marschieren.

Dieser Befehl aus dem Hauptquartier Castenedolo, also vermutlich in den Morgenstunden des 4. geschrieben, lautet: „General Sérurier hat sofort nach Erhalt dieser Order mit allen Truppen seiner Division, aus der Stellung, die sie jetzt einnehmen, nach Pontevico zu marschieren, und dort eine geeignete Stellung zu nehmen. Die Verpflegung ist durch Requisition vom Lande zu decken, falls sie von der Verwaltung nicht geliefert werden kann. Das Hauptquartier ist in Castenedolo.“ 1)

An diesem Befehl überrascht zweierlei: zunächst, daß er überhaupt erlassen wurde, und dann, daß er nicht zur Ausführung kam, ja, daß nicht einmal Ansätze zu dieser nach Westen gerichteten Bewegung unternommen wurden. Pontevico, an der Straße Brescia-Cremona und am Oglio gelegen, ist 40 km von Marcaria und ungefähr ebensoweit von Montechiaro entfernt. Die Absicht, die dieser Verschiebung der Division zugrunde lag, gelangt im Befehle leider nicht zum Ausdruck, und ist aus der allgemeinen Lage auch nicht zu erraten. Man kann vielleicht vermuten, daß man im französischen Hauptquartier die Befüchtung hegte, die Kolonne Mészáros, die ja ihrer Stärke nach stets überschätzt wurde, könnte, von Mantua aus verstärkt, auf den isolierten Sérurier fallen, und daß man die Division diesem überlegenen Anprall entziehen wollte. Wurmser plante auch tatsächlich, wie noch erwähnt werden wird, ein ähnliches Vorgehen für den 5. August. Daß Bonaparte feindliche Bewegungen gegen den offenen Raum zwischen Montechiaro und Marcaria schon am 3. für möglich und sehr störend gehalten hat, dafür spricht seine Anordnung an Kilmaine: die Verbindung mit Sérurier durch eifriges Patrouillieren aufrecht zu erhalten.

Daß durch die Verschiebung der Division Sérurier von Marcaria nach Pontevico die Vereinigung dieser Truppen mit der Hauptarmee vorbereitet werden sollte, kann aber nicht als wahrscheinlich gelten. Auch unter der Annahme, daß die Gegend der unteren Chiese bedroht sei, wäre Bonaparte in der Vorsicht nie so weit gegangen, Sérurier den großen Umweg über Pontevico machen zu lassen. Ein solcher empfahl sich aber wohl für den nächst Marcaria, bei Bozzolo, stehenden Train, und dieser erhielt auch tatsächlich zu gleicher Zeit den Auftrag, über Cremona und Pontevico in aller Eile nach Castenedolo zu marschieren. 2) Sérurier hat den Marsch nach Pontevico nicht ausgeführt. Dies legt die Vermutung nahe, daß entweder diesem Befehle sehr bald ein Gegenbefehl gefolgt war, oder daß er überhaupt gar nicht zur Absendung gelangt war. Die Division marschierte erst am nächsten Tage, den 5. August, bei Tagesanbruch von Marcaria ab, und zwar direkt über Gazzoldo in den Rücken Wurmsers.

Bonaparte begab sich am Vormittage des 4. nach Castiglione, besichtigte die Stellung Augereaus und der gegenüberstehenden Österreicher, und ritt von hier nachmittags nach Lonato, wo bald Meldungen vom Rückzuge der Truppen Quosdanovich einliefen. Sie ließen ihn erkennen, daß die erste Hälfte seines Planes geglückt und mithin die Stunde gekommen war, alle seine Kräfte auf den noch im Felde stehenden zweiten Teil des Gegners zu werfen. Den letzten Zweifel an der völligen Niederlage des österreichischen rechten Flügels beseitigte die schon geschilderte Gefangennahme der Kolonne Oberst Knorr.

Die Anordnungen Bonapartes für den nächsten Tag, die besonders die Versammlung seiner Armee gegen Wurmser zum Ziele hatten, wurden im Laufe des Abends und in der Nacht auf den 5. erlassen und waren die folgenden:

1. General Rampon hat sofort mit der 32. Linienhalbbrigade und dem I. Bataillon der 18. Linienhalbbrigade von Salo abzumarschieren und zur Division Masséna zu stoßen.

Dieser Befehl ist zwar nicht in der Korrespondenz, aber in der Ausführung gegeben. Rampon brach am Abend von Salo auf und war am nächsten Tage bei der Entscheidung zugegen. Die Leistungen seiner Truppen sind übrigens höchst beachtenswert: sie verließen am 2. August abends 9 Uhr Brescia, gaben am nächsten Morgen bei Lonato den Ausschlag, marschierten während der folgenden Nacht nach Salo, drangen unter Guieu bis Vobarno vor, kehrten darauf um, und gewannen – eine dritte Nacht marschierend – das Schlachtfeld des 5. August zur richtigen Stunde. In etwa 65 Stunden wurden 80 km zurückgelegt und zwei Gefechte geschlagen. Das zeigt, wie meisterhaft Bonaparte es verstand, seine Kräfte bis aufs äußerste auszunutzen und welch' gefügiges Werkzeug in wenigen Monaten die Armee in seiner Hand geworden war. Nicht unerwähnt darf aber bleiben, daß die 32. Linienhalbbrigade, die bei der Reorganisation im Frühjahr aus Grenadierbataillonen zusammengesetzt worden war, zu den Elitetruppen der Armee zählte, und sich der besonderen Wertschätzung ihres höchsten Generals erfreute.

2. General Masséna erhielt den Befehl, am frühesten Morgen des 5. August gegen Castiglione zu marschieren und links von Augereau Stellung zu nehmen. Diese Anordnung erfolgte mündlich und wurde vermutlich in einer persönlichen Unterredung der beiden Generale des näheren erörtert.

3. „An den General Sauret (Guieu).

„Ich teile Ihnen mit, General, daß die Division des Generals Masséna Befehl hat, Lonato zu verlassen, um im Verein mit den anderen Divisionen das zwischen Castiglione und Mantua stehende Korps Wurmser anzugreifen.

Durchstreifen Sie mit Ihren Truppen das Gebirge und sammeln Sie die zerstreuten Reste des geschlagenen Feindes. Sollte dieser noch einmal eine widerstandsfähige Kolonne formieren, die Ihnen an Kraft überlegen ist, und sollten Sie sich zum Angriff zu schwach fühlen, so halten Sie unbedingt Salo fest, bis ich zu Ihrer Befreiung komme. Sie werden infolgedessen gut tun, sich für drei Tage mit Brot zu versehen.“ 3)

Es ist bemerkenswert, daß Bonaparte die Möglichkeit ins Auge faste, nach der Niederwerfung Wurmsers abermals gegen Quosdanovich einschwenken zu müssen.

General Dallemagne, der am 3. August mit dem I. Bataillon der 2. Linienhalbbrigade bei Gavardo geschlagen, und mit schweren Verlusten gegen Süden zurückgetrieben worden war, gewann allem Anscheine nach am 4. August wieder Anschluß an seine Division. Wenigstens wird diesem General am 5. August der Befehl der Division Sauret an Stelle des erkrankten Guieu übertragen.

4. An General Despinois.

Die Korrespondenz enthält den folgenden, „par ordre de général en chef“ gezeichneten Befehl:

„Hauptquartier Brescia, den 5. August 1796.

„General Despinois hat 20 Minuten nach Empfang des gegenwärtigen Befehles mit seiner Division abzumarschieren und sich nach Castiglione zu begeben, wo er unbedingt bis 1 Uhr nach Mitternacht einzutreffen hat. Er hat die gesamte Artillerie seiner Division mitzuführen. Er ist bevollmächtigt, wenn er es für notwendig hält, die 22. leichte Halbbrigade mit dem Auftrage zurückzulassen, die Reste der bei Salo und Lonato geschlagenen feindlichen Division durch Patrouillen einzusammeln. General Despinois hat über Montechiaro zu marschieren.“ 4)

Nach dem Wortlaute dieses am 5. erlassenen Befehles hätte also Despinois mit seiner Division am 6. August früh 1 Uhr bei Castiglione stehen sollen, und mithin am 5. nachmittags von Brescia abmarschieren müssen. Nun war aber zu dieser Zeit Despinois in der Verfolgung der geschlagenen Österreicher schon bis Pozzolengo gelangt; der Befehl kann also nicht so gegeben worden sein, wie er in der Korrespondenz abgedruckt ist, und er ist allem Anscheine nach mit einem Redaktionsfehler zur Veröffentlichung gelangt. Entweder wurde der Befehl schon am 4. August (nachmittags) erteilt, und das ist sehr wahrscheinlich, oder aber, er wurde am 5. August in den ersten Morgenstunden gegeben, und er enthielt die Bestimmung: spätestens eine Stunde nach „Mittag“ bei Castiglione zu sein; also nicht „une heure après minuit“ sondern „une heure après midi“. Tatsächlich erreichten auch die Spitzen der Division Despinois in der Mittagsstunde des 5. August das Schlachtfeld.

5. General Sérurier wurde angewiesen, am 5. August bei Tagesanbruch von Marcaria über Ceresara und Guidizzolo in die linke Flanke der österreichischen Stellung vorzudringen. Der Befehl zur Ausführung dieser wichtigen, die Schlacht entscheidenden Bewegung fehlt in der Korrespondenz.

Bonaparte ließ also nur die schwache Division Guieu und die 22. leichte Halbbrigade gegenüber dem österreichischen rechten Flügel, und raffte alle anderen Kräfte zusammen, um mit ihnen am 5. den Sieg zu erzwingen.

Weniger Klarheit und Entschlossenheit herrschte im österreichischen Hauptquartier, wo man über die nächsten Maßnahmen scheinbar verschiedener Ansicht war. Es wurde schon früher darauf hingewiesen, daß Oberst Zach, der an Oberst Dukas Stelle die Dienste des Generalquartiermeisters versah, den Vormarsch der durch zahlreiche Detachierungen geschwächten Hauptarmee über den Mincio nicht gebilligt hatte. „Nun stellte er – wie Oberst Graham an seine Regierung berichtet hat – nach dem Gefechte bei Castiglione aufs neue vor, daß ein Rückzug hinter den Mincio notwendig und mit Sicherheit und ohne Verluste ausführbar wäre. Der Marschall aber fährt Graham fort – blieb bei dem absurden und tollen Projekt, in der schlechten, am 3. August ganz gelegentlich eingenommenen Stellung bis zum 7. August zu warten, um dann mit Quosdanovich vereint Bonaparte anzugreifen. Ich weiß nicht, wer die Ratgeber des Marschalls waren. General Lauer war nach Mantua gegangen, General Colli war als Zuschauer bei uns und schien sich der Gefahr bewußt; auch General Allvintzy war im Hauptquartier. Major Vincenz, ein sehr fähiger Offizier und Vertrauter des Marschalls, war nach Wien geschickt worden.“ 5)

Auf die Absicht des Marschalls, erst am 7. eine Entscheidung zu wagen, wies Oberst Graham übrigens schon in einem Berichte vom 5. August, 6) und die Lässigkeit, mit der am 4. auf österreichischer Seite die Bereitstellung der Armee zum entscheidenden Kampf betrieben wurde, kann auch nur so gedeutet werden, daß man für den 5. einen Angriff weder erwartete noch plante. Es bleibt nur unverständlich, wie man dem unmittelbar gegenüberstehenden Gegner, der schon so reichliche Proben überaus kräftiger Initiative gegeben hatte, eine mehrtägige Untätigkeit zutrauen konnte.

Die im Laufe des 4. aus dem Hauptquartier Guidizzolo erlassenen Befehle waren die folgenden:

1. F.M.L. Mészáros wurde angewiesen, mit seiner Kolonne am 5. August früh von Borgoforte aufzubrechen und über Rivalta und Rodigo zum Heere zu stoßen. Da Sérurier von Marcaria aus Truppen bis Castelluchio vorgeschoben habe, und daher die Marschlinie von Mészáros bedrohe, so solle dieser, vereint mit Truppen der Mantuanerbesatzung, die Feinde von dort vertreiben.

2. F.M.L. Canto d'Yrles erhielt gleichzeitig den Befehl: „den F.M.L. Mészáros zur Vertreibung der bei Castelluchio und Marcaria stehenden Franzosen mit einem Teile der Garnison Mantuas zu unterstützen.“

Die Aufgabe der Kolonne Mészáros war also eine zweifache: in westlicher Richtung sollte sie angreifen, in nördlicher den Anschluß an die Hauptarmee suchen. Es kann nicht überraschen, daß in diesem Zwiespalt der Pflichten weder das eine noch das andere gelang: die Division Sérurier kam am 5. ungestört in den Rücken der österreichischen Aufstellung, und dem Feldmarschall fehlten in der Schlacht die 5000 Mann seines linken Flügels.

3. Dem General Bajalics wurde befohlen, das von der Festung Peschiera eröffnete Feuer zu erwidern, und Vorbereitungen zur förmlichen Belagerung dieses Platzes zu treffen.

4. Oberst Weidenfeld wurde angewiesen, die nach Borghetto detachierten 2 Bataillone an sich zu ziehen und mit seinen Truppen, 4 Bataillone und 1 Eskadron, am Vormittage des 5. zur Armee zu stoßen.

5. General Vukassovich, der nachmittags bei Guidizzolo eingetroffen war, erhielt Befehl, noch in der Nacht mit seiner Truppe aufzubrechen, und an Stelle der zur Armee einrückenden Brigade Weidenfeld die Blockade Peschieras am rechten Ufer zu übernehmen. 7) .

Diese letzte Maßregel illustriert, wie wenig der Feldmarschall selbst in diesem Augenblicke, da alles zum Schlußakte des großen Dramas drängte, die Notwendigkeit erkannte, seine ohnehin schon geschwächten Kräfte möglichst enge zusammenzuschließen. Während der französische General seinen Truppen die äußersten Leistungen abfordert, um für den Tag der Schlacht die Überlegenheit sich zu sichern, detachiert sein Gegner unmittelbar vor der Entscheidung 2000 Mann, mehr als ein Zehntel seiner Kraft, mit einer völlig untergeordneten Aufgabe.

Da traf in der Nacht, aus Sermione, die Kunde von dem bösen Mißgeschick ein, das einem Teile des rechten Flügels bei Lonato widerfahren, und vernichtete jede Hoffnung auf eine rechtzeitige Vereinigung mit Quosdanovich. Zwar konnte der Marschall noch mit der Möglichkeit rechnen, daß es seinem rechten Flügel trotz dieser partiellen Niederlage noch gelingen würde, einen beträchtlichen Teil der feindlichen Kräfte zu binden, die Chancen eines entscheidenden Sieges über die Franzosen waren aber bedenklich geringere geworden. Ungeachtet dessen verblieb Wurmser bei seinem Entschluß, den drohenden Angriff in der eingenommenen Stellung abzuwarten; wenigstens sollte Mantua noch ein paar Tage gewinnen, um die von den Franzosen zurückgelassene Beute hinter seine Wälle zu bringen, die Werke auszubessern, und seine Proviantvorräte zu ergänzen.

Previous: XV. Das Gefecht bei Castiglione am 3. August.
Next: XVII. Die Schlacht bei Castiglione (Solferino) am 5. August.
  1. Correspondance No. 830.
  2. Correspondance No. 829.
  3. Correspondance No. 833.
  4. Correspondance No. 840.
  5. The English Historical Review, January 1899. Seite 123.
  6. The English Historical Review, January 1899, Seite 120.
  7. Auf Grund der Aufzeichnungen des Generals Vukassovich schildert die Geschichte des k. u. k. Infanterieregiments Nr. 41 die näheren Umstände dieser Bewegung wie folgt:

    „Am 3. August Ausmarsch aus Mantua bis Goito. Am 4. früh marschierte Vukassovich der Armee nach, wurde auf diesem Marsche durch alarmierende Nachrichten, infolge deren er Stellung nehmen mußte, einige Stunden zwar aufgehalten, gelangte aber doch, nachdem sich die Nichtigkeit jener Nachrichten erwiesen hatte, über Guidizzolo nachmittags in die Stellung, welche die Armee nächst Solferino inne hatte. Zur selben Zeit war der Feldmarschall Wurmser von einer Rekognoszierung zurückgekehrt, und von ihm erhielt Vukassovich den Befehl, mit seiner Truppe in der Nacht wieder aufzubrechen, nach Peschiera zu marschieren, und eine von dem dortigen Blockadekorps zur Armee einrückende Abteilung abzulösen. Daher erfolgte nach kurzer Rast, nachdem mit ziemlicher Mühe Wasser – all welchem Artikel die Armee großen Mangel litt – herbeigeschafft war, der Abmarsch nach Peschiera.“

Library Reference Information

Type of Material: Text (Book, Microform, Electronic, etc.)
Personal Name: Hortig, Viktor
Main Title: Bonaparte vor Mantua, ende juli 1796.
Der erste entsatzversuch.
Von Dr. Phil. Hortig.
Mit 5 Karten und 5 Textskizzen.
Published/Created: Rockstock, Stiller (G. Nusser) 1903.
Description: viii, 204 p. illus. (5 plans) 5 Fold. maps (in pocket) 23cm.
Notes: "Verzeichnis der benutzten quellen": p. [203]-204.
Subjects: Napoléon I, Emperor of the French, 1769-1821 --Military leadership.
First Coalition, War of the, 1792-1797--Campaigns--Italy.
Mantua (Italy)--History--Siege, 1796-1797.
LC Classification: DC223.4 .H6
Pages: 159-167