Home Store Products Research Design Strategy Support News
 Research | Napoleonic Hortig Bonaparte vor Mantua German Chapter XV

Bonaparte vor Mantua

XV. Das Gefecht bei Castiglione am 3. August.

Feldmarschall Wurmser hatte am Abend des 2. August, in Goito, folgende Bewegungen für den 3. angeordnet:

General Liptay hat bei Tagesanbruch von Castiglione nach Montechiaro zu marschieren;

General Schubirz hat zur Deckung der rechten Flanke von Cavriano-Pozzolengo auf die Höhen von Castiglione zu rücken und dort Stellung zu nehmen;

die Divisionen Sebottendorf und Davidovich brechen um drei Uhr früh von Goito auf und marschieren nach Guidizzolo.

Während der Nacht vom 2. auf den 3. August hatte General Liptay außerhalb des Ortes gelagert, und zwar mit der Infanterie auf den Höhen nördlich, mit der Kavallerie in der Ebene südlich, während in der Stadt selbst zur Sicherung der nächst der Kirche aufgefahrenen Geschütze nur zwei Kompagnien Huffinfanterie standen. Liptay zählte unter seinem Kommando 4 2/3 Bataillone und 4 1/2 Eskadronen mit etwa 3500 Mann. 1) Er war eben im Begriff, seine Truppen gegen Montechiaro in Marsch zu setzen, als ihm von seiner vorgehenden Kavallerie die Annäherung einer starken französischen Kolonne von Montechiaro her gemeldet wurde.

Augereau hatte seine Division am Ostrande des genannten Ortes gelagert und hatte die Absicht, schon vor Tagesanbruch gegen den bei Castiglione gemeldeten Feind vorzugehen. Er plante, den entscheidenden Angriff südlich an Castiglione vorbei auf den feindlichen linken Flügel zu richten, gegen die Mitte und den rechten Flügel der österreichischen Front aber nur zu demonstrieren. Augereau gruppierte sich zum Angriff in folgender Art:

auf dem linken Flügel General Pelletier, mit zwei Bataillonen der 69. Linienhalbbrigade, gegen die Höhen nördlich des Ortes;

in der Mitte Generalstabschef Oberst Verdier, mit den vereinigten Grenadierkompagnien der Division, gegen das den Ort beherrschende Schloß von Castiglione;

auf dem rechten Flügel General Beyrand, mit der 4. Linienhalbbrigade und der 17. leichten Halbbrigade, gegen die Höhen südöstlich von Castiglione;

als Reserve waren bestimmt: die 45. Linienhalbbrigade, die bei der Division anwesenden Reste der 18. leichten Halbbrigade (ehemals Valette), das 22. Regiment Jäger zu Pferde und die leichte Artillerie unter Dommartin.

Die 51. Linienhalbbrigade unter General Robert war bereits um Mitternacht von Montechiaro abmarschiert, und hatte den Auftrag, unter dem Schutze der Dunkelheit den feindlichen linken Flügel zu umgehen, und sich im Rücken der österreichischen Stellung in geeigneter Weise in Hinterhalt zu legen.

Die Kavallerie unter Kilmaine stand bei Carpenedolo; sie war dem General Augereau von Bonaparte als Verstärkung zugesagt worden, sollte schon um 2 Uhr früh bei Montechiaro sein, traf aber erst im Laufe des Vormittags, zwischen 9 und 10 Uhr, auf dem Gefechtsfelde ein.

Vom Hauptquartier war Bonapartes Adjutant, General Marmont, der Division zugeteilt.

Die Gesamtstärke der Truppen Augereaus betrug ungefähr 10000 Mann.

Um 2 Uhr früh setzten sich die Franzosen in Marsch, langten nach einer Stunde vor der österreichischen Stellung an und gingen bei Tagesgrauen zum Angriff vor. Liptays Truppen erwarteten trotz ihrer Minderzahl den Feind mit größter Entschlossenheit und da Augereau alles daran setzte, sein dem Obergeneral gegebenes Wort einzulösen, so kam es an diesem Tage zum blutigsten Kampfe des ganzen Feldzuges. Besonders heftig und verlustreich für die Franzosen war das Gefecht südöstlich Castiglione und nur mit größter Anstrengung vermochte hier die französische Angriffskolone Terrain zu gewinnen; sie verlor schon in den ersten Morgenstunden ihren Führer, den General Beyrand, den Kommandanten der 4. Linienhalbbrigade, Oberst Pourailler, und zahlreiche Oberoffiziere. – General Liptay zog sich vor der andrängenden Übermacht auf den Höhen in eine weiter ostwärts gelegene Stellung zurück, während die vorgeschobene Besatzung des Ortes noch allen Angriffen widerstand.

Pelletier rückte mit dem linken französischen Flügel auf den Höhen langsam nach, und hier gelang es auch Augereau eine Batterie von 6 leichten Geschützen in Stellung zu bringen und damit die Verteidiger Castigliones in der rechten Flanke zu beschießen. Bald darauf brach Robert mit der 51. Halbbrigade aus dem Hinterhalt hervor, hatte aber allem Anscheine nach mit dieser Überraschung keinen durchschlagenden Erfolg. Es wird übrigens an keiner Stelle und von keiner Seite über die Lage dieses Hinterhaltes und über die Art, wie Robert dahin gelangte, Näheres berichtet. Liptay zog sich in bester Haltung auf den Höhen langsam zurück. Um 8 1/2 Uhr setzte Augereau seine Reserve zum umfassenden Angriff gegen Castiglione an, und warf die schwache Besatzung aus der Stadt.

In dieser Stunde wurde dem französischen General die Annäherung einer feindlichen Kolonne von Guidizzolo her gemeldet. Darauthin übergab Augereau das Kommando auf den Höhen dem General Pelletier , verstärkte ihn mit der 45. Linienhalbbrigade und entwickelte den Hauptteil seiner Division, die 4., 17. und 51. Halbbrigade, auf dem bedrohten rechten Flügel in der Ebene. Zur gleichen Zeit traf Kilmaine zur großen Freude Augereaus auf dem Gefechtsfelde ein, und nahm gegenüber der relativ starken österreichischen Reiterei Aufstellung.

Die über Guidizzolo anrückenden Österreicher waren die Vortruppen des Feldmarschalls, und zwar 5 Bataillone unter dem Befehle von Davidovich Dieser hatte gegen 8 Uhr Guidizzolo erreicht und von seinen Patrouillen die Gefechtslage bei Castiglione erfahren. Er meldete dem Feldmarschall: „daß neue feindliche Kolonnen zu beiden Seiten von Castiglione vorrückten; daß es scheine, General Liptay sei vom Feinde ganz umzingelt, und daß er von den Bewegungen des Generals Schubirz dermalen noch gar keine Kenntnis habe.“ Davidovich ließ zwei Bataillone rechts über die Höhen zur Unterstützung Liptays vorrücken, und setzte mit den' übrigen drei Bataillonen den Marsch gegen Castiglione fort. Er griff aber in das Gefecht nicht ein, sondern beschränkte sich darauf, beiderseits der Straße, nächst Casa Morino eine Aufstellung zu nehmen, und seine Geschütze auf dem kleinen isolierten Hügel, Monte Medolano, in Batterie zu stellen.

Hingegen wurde auf dem österreichischen rechten Flügel nach dem Eintreffen der beiden von Davidovich gesandten Bataillone das Gefecht wieder aufgenommen, und als kurz nach Mittag auch General Schubirz mit 8 Kompagnien und 2 Eskadronen von Pozzolengo über Madonna delle Scoperte in die linke Flanke der Franzosen vordrang, wurde General Pelletier entschieden zurückgeworfen. Augereau, der in der Ebene stand, nutzte die Untätigkeit der ihm gegenüberstehenden feindlichen Kräfte, überließ hier das Kommando Kilmaine, und führte einen Teil der Infanterie seinem bedrohten linken Flügel zu. Es gelang ihm auch, mit diesen Truppen die weitere Vorrückung der Österreicher aufzuhalten und das Gefecht zum Stehen zu bringen. Bei der allgemeinen Erschöpfung und der drückenden Hitze schloß damit der Kampf.

Im Laufe des Nachmittags traf Marschall Wurmser mit dem Reste der Hauptarmee auf dem Gefechtsfelde ein, unternahm aber keinen entscheidenden Angriff, sondern begnügte sich damit, auf dem Campo di Medole und nächst Solferino hinter Davidovich und Liptay Stellung zu nehmen. Hier wurden auch für die Nacht die Lager bezogen.

Nur am Abend wurde die Ruhe noch einmal unterbrochen. General Schubirz hatte nämlich mit drei Eskadronen Erdödyhusaren den feindlichen linken Flügel umgangen und war um 1/2 7 Uhr von Esenta her überraschend gegen Castiglione vorgeritten, das um diese Zeit von zahlreichen kleinen Abteilungen, die Lebensmittel und Wasser suchten, überfüllt war. Die Verwirrung war groß und ein Teil wandte sich zur Flucht. Die Husaren mußten sich aber mit diesem Erfolg zufrieden geben, da sie ohne Infanterie in die Stadt selbst nicht eindringen konnten, und zogen sich bei einbrechender Dunkelheit nach Solferino zurück.

Wenn nach dem ganzen Verlauf des Gefechts von einer entscheidenden Niederlage der Österreicher auch keine Rede sein kann, so hatte doch die Zähigkeit und die Energie, mit der Augereau wiederholt die österreichischen Stellungen angriff, den Franzosen einen großen und entscheidenden Erfolg gesichert. Wurden auch die Österreicher nicht erheblich zurückgedrückt, so war doch Liptays Vorstoß in den Rücken Bonapartes verhindert worden, und Augereau war dabei – das ist wesentlich – so achtunggebietend aufgetreten, daß Wurmser auf eine Fortsetzung seines Vormarsches zunächst verzichtete. Bonaparte hat die Verdienste Augereaus wohl gewürdigt; er verlieh ihm als Kaiser den Titel eines Herzogs von Castiglione und auf St. Helena nannte er den Tag von Castiglione „den schönsten“ Augereaus.

Am Abend schrieb Wurmser an Quosdanovich: „er sei heute nach Castiglione vorgerückt, weil er geglaubt, daß der rechte Flügel in Brescia angekommen sei, und Unterstützung vom Zentrum erwarte. Morgen (am 4. August) könne zwar das Zentrum den Feind noch nicht selbst angreifen, weil die Truppen sehr gelitten hätten; er müsse aber erwarten, von den Franzosen angegriffen zu werden. Wenn dies geschähe, solle Quosdanovich das Zentrum mit aller Kraft durch gleichzeitiges Vordringen gegen die ihm gegenüberstehenden Feinde unterstützen. Er solle seine größte Stärke nach seinem linken Flügel wenden, und der Feldmarschall würde eben dieses auf seinem rechten Flügel tun. So könne dann die Vereinigung dennoch durchgesetzt werden, welche der Feind durch seine Aufstellung bei Desenzano zu hindern suche.“ 2)

Bezüglich der anderen Teile der österreichischen Armee ist das Folgende zu berichten: Oberst Weidenfeld hatte am Morgen des 3. August zwei Bataillone zur Besetzung der Minciobrücke nach Borghetto detachiert und stand mit den übrigen beiden Bataillonen nächst Ponti zur Beobachtung von Peschiera, das am linken Flußufer noch immer von Bajalics blockiert wurde. Zu einer Beschießung der Festung war es noch nicht gekommen. Mészáros hatte bei San Benedetto vier Kompagnien und 1/2 Eskadron über den Po setzen lassen, mit dem Auftrage, die Gegenden von Guastalla, Ferrara und Bologna durch Patrouillen beobachten zu lassen, und war mit seiner Haupttruppe nach Borgoforte gelangt, wo er Vorposten gegen Gazzoldo und Marcaria ausstellte. General Vukassovich war 4 Uhr morgens mit dem entbehrlichen Teile der Besatzung Mantuas, 4 2/3 Bataillone, 3) von Mantua nach Goito marschiert, um am nächsten Tage der Hauptarmee zu folgen. –

Nicht ohne Interesse sind zwei Berichte, die Augereau am Abend an Bonaparte schickte, und von welchen der erstere mit den ungeheuerlichen Übertreibungen die Unverläßlichkeit der Niederschriften Augereaus charakterisiert:

„Hauptquartier Castiglione de Stivière, 3. August.

„Der Feind ist vollkommen geschlagen: 3000 (!) Gefangene, Geschütze und Munition sind die Früchte des heutigen Tages. Die drei Waffen haben sich gut geschlagen, jede hat ihre Pflicht getan. Wir haben den Tod vieler Tapferer zu beklagen: der General Beyrand wurde auf dem Schlachtfelde getötet; General Robert wurde verwundet; Oberst Pourailler und zahlreiche tapfere Bataillonskommandanten sind gefallen. Der Feind hat wiederholt Verstärkungen erfahren; der Kampf war äußerst blutig: ich schätze den Verlust des Feindes auf 7000 (!) Mann. Ihr Flügeladjutant Marmont hat sich während des ganzen Kampfes unvergleichlich geführt; er hat hervorragende militärische Talente entfaltet. Ich bitte Sie, mir den General Saint-Hilaire zu schicken, damit er das Kommando der 4. Linienhalbbrigade (statt Beyrand) übernehme, ebenso den Oberst Lannes (für Pourailler), sonst ist diese brave Truppe führerlos. Denken Sie auch daran, mir einen Brigadegeneral für die 51. Halbbrigade (statt des verwundeten Robert) zu schicken. Ich werde bemüht sein, den Sieg auszunutzen.“ 4)

Der Wahrheit wesentlich näher kommt der zweite Bericht vom selben Abend:

„Ich melde Ihnen, General, daß der Feind uns gegenüber dort Stellung genommen hat, bis wohin wir ihn verfolgt haben; die Nacht hat dem Kampf ein Ende bereitet. Bei einbrechender Dunkelheit, ich war hier gerade mit Anordnungen beschäftigt, erschienen 200 feindliche Husaren in unserem Rücken, und näherten sich bis auf Pistolenschußweite . der Stadt. Der Artilleriepark geriet in große Unordnung und verbreitete damit Schrecken unter den Soldaten, so daß viele eilends flüchteten. Glücklicherweise konnten wir zu unserer Rettung einen Teil noch sammeln. – Die Truppen, die uns gegenüberstehen, zählen 20000 Mann; ich habe alles in allem nur 15 000 Mann geschätzt, aber alle einlaufenden Meldungen bestätigen die höhere Zahl. Sie sehen, General, ich werde morgen früh von frischen und überlegenen Kräften angegriffen werden. Unsere Soldaten sind erschöpft und ohne Verpflegung. Wenn Sie mir keine Unterstützung schicken, ist es mir unmöglich, ferneren Widerstand zu leisten, so gut auch der Geist der Truppen ist. Die Kavallerie hat im Verhältnis zu ihrer geringen Stärke viel gelitten. Ich habe keine höheren Offiziere mehr; entweder sind sie gefallen oder verwundet. Wir haben 16 Stunden in einer dürren Ebene gekämpft, wo es keinen Tropfen Wasser gab. Die Truppen haben sehr gelitten. – Ich bitte Sie, mir zu sagen, was ich zu tun habe, wenn ich zum Rückzuge gezwungen werden sollte, und auf welchen Punkt ich in diesem Falle meine Truppen führen soll. Ich bitte um sofortige Antwort.“ 5) – Die in den letzten Zeilen zum Ausdruck kommende Besorgnis widerspricht sehr eindringlich der ersten Meldung von einem entscheidenden Siege. –

Ziemlich offen bleibt die Frage, wo sich Bonaparte während des ganzen 3. August aufgehalten hat. Als sicher kann nur gelten, daß er am Morgen die Division Masséna nach Lonato ins Gefecht, und von da nach Desenzano geführt hat, und daß er am späten Abend, und zwar nach der Absendung der vorstehenden Meldungen Augereaus, nach Castiglione gekommen war. Die Zwischenzeit ist nicht nachgewiesen. Die „Correspondance inédite“ enthält, eine Meldung Massénas an den Obergeneral , datiert Lonato, den 3. August, die am Schlusse sagt: „Man schießt sich noch immer in der Gegend von Castiglione.“ Da hier der Kampf etwa um 4 Uhr nachmittags zu Ende war, so muß Bonaparte die Division Masséna schon in den ersten Nachmittagsstunden verlassen haben. Hält man sich aber an diese Tatsache, so ist es unbegreiflich, daß Bonaparte erst nach Einbruch der Nacht nach dem kaum 10 km entfernten Castiglione kam, wo er doch einen Teil seiner Armee in einem sehr ungewissen Kampf verwickelt wußte.

Bald nach seinem Eintreffen in Castiglione schrieb er an General Guillaume in Peschiera:

„Sie sollen ein Zeugnis haben von den Schlachten, die heute und in den letzten Tagen dem Feinde geliefert wurden: wir haben 5000 Mann gefangen genommen und eine große Zahl getötet. Die feindliche Armee ist in völliger Auflösung (!) und morgen oder übermorgen werden wir unter den Mauern von Peschiera sein. Ich erwarte, was auch kommen möge, daß Sie sich nur im äußersten Notfalle ergeben. Sollte Bresche geschossen werden, so zeigen Sie die größte Entschlossenheit. Salut, estime et gloire.“ 6)

Der Wortlaut dieses Schreibens zeigt deutlich, daß Bonaparte d e Befürchtungen Augereaus nicht teilte, vielmehr die Tragweite des erbitterten Kampfes von Castiglione richtiger als dieser einschätzte. Er hielt es für unwahrscheinlich, daß Wurmser schon am nächsten Tage zu einem entscheidenden Schlage vorbrechen werde, und für den 5. rechnete er wohl mit der durch den Sieg bei Lonato gewonnenen Möglichkeit, wenigstens einen Teil seines linken Flügels von der Chiese heranholen zu können. Von Castiglione begab sich Bonaparte mit dem Hauptquartier nach Castenedolo, von wo er noch am Abend die beiden folgenden Befehle erließ, die zwar für den Gang der Ereignisse nicht wesentlich sind, der Vollständigkeit wegen aber angeführt werden müssen:

1. „General Kilmaine hat sofort nach Erhalt dieses Schreibens 100 Mann des ihm zugeteilten Grenadierbataillons und ein Detachement von 50 Reitern nach dem Armeehauptquartier Castenedolo zu senden. Dieses Detachement ist bestimmt, Cassano zu besetzen, und damit unsere Verbindungen, die durch feindliche Ulanen, die in unserem Rücken streifen, und durch Landleute bedroht sind, zu schützen. Ich füge hier einen Befehl bei, welchen Sie dem General Sérurier, der in Marcaria steht, zusenden wollen; er enthält den Auftrag, Ihnen das Grenadierbataillon, welches noch in Marcaria steht, zu schicken. Ferner ist es wichtig, daß Sie die Verbindung mit der Division Serurier durch Patrouillen überwachen lassen.“ 7)

2. „General Serurier hat das schwache Grenadierbataillon, das in seiner Division verblieben ist, unter den Befehl des Generals Kilmaine zu stellen, und so rasch als möglich an den Platz zu senden, den General Kilmaine bestimmen wird. Ich teile Ihnen mit, daß der heutige Tag bedeutungsvoll war und daß der Feind auf allen Punkten geschlagen wurde. Das Resultat dieses glänzenden Tages ist die Gefangennahme von ungefähr 5000 Mann, 2 österreichischen Generalen und 30 Geschützen. Der Feind hat 1000 Mann auf dem Schlachtfelde gelassen.“ 8)

Previous: XIV. Die Ereignisse westlich des Gardasees am 3. und 4. August.
Next: XVI. Die Vorbereitung der Entscheidung.
  1. In der Österreich. Militärzeitschrift bringt Schels folgenden Standesausweis der Truppen vom 18. Juli:

    Karlstädter Grenzer, 2 Kompagnien 400 Mann.
    Regiment Huff, 1 2/3 Bataillon 1251 "
    Regiment Reisky, 2 2/3 Bataillone 1440 "
    Erdödyhusaren, 4 Eskadronen 737 "
    Ulanen 1/2 Eskadron 68 "
    Zus. 4 1/3 Bat., 2 Komp., 4 1/2 Esk. = 3896 Mann.
  2. Österreichische Militärzeitschrift, Jahrgang 1830.
  3. 2 Bataillone Erzherzog Antoninfanterie, etwa 800 Mann
    2 Bataillone Nàdasdyinfanterie, etwa 800 "
    4 Kompagnien Kroaten, etwa 300 "
    zus. 1900 Mann.

    (Geschichte des k. u. k. Infanterieregiments No. 52.)

  4. Correspondance inédite.
  5. Correspondance inédite.
  6. Correspondance No. 826.
  7. Correspondance No. 827.
  8. Correspondance No. 828.

Library Reference Information

Type of Material: Text (Book, Microform, Electronic, etc.)
Personal Name: Hortig, Viktor
Main Title: Bonaparte vor Mantua, ende juli 1796.
Der erste entsatzversuch.
Von Dr. Phil. Hortig.
Mit 5 Karten und 5 Textskizzen.
Published/Created: Rockstock, Stiller (G. Nusser) 1903.
Description: viii, 204 p. illus. (5 plans) 5 Fold. maps (in pocket) 23cm.
Notes: "Verzeichnis der benutzten quellen": p. [203]-204.
Subjects: Napoléon I, Emperor of the French, 1769-1821 --Military leadership.
First Coalition, War of the, 1792-1797--Campaigns--Italy.
Mantua (Italy)--History--Siege, 1796-1797.
LC Classification: DC223.4 .H6
Pages: 151-159