II. Stellung der französischen Armee am 28. Juli.
(Siehe Karte, Blatt 1.)
- Armeehauptquartier in Brescia.
- Kommandierender General: Bonaparte.
- Chef des Generalstabs: Berthier.
-
Generalstabsoffiziere: Saint-Hilaire, Murat, Vignolle, Junot, Marmont,
Vial, Frontin, Leclerc.
-
Garnison von Brescia: 4 Kompagnien des I. Bataillons der 25. Linienhalbbrigade
und
- 80 Mann vom 25. Regiment Jäger zu Pferde.
- Stärke der Garnison: 500 Mann.
- Division Sauret.
- Hauptquartier: Salo.
- Generalstabsoffizier: Vaux.
- Brigadegeneral Rusca: 29. leichte Halbbrigade in Tormini;
- Halbbrigade, gen. „Allobroges“ in Gazzane.
- Brigadegeneral Guieu: 27. leichte Halbbrigade in Salo;
- III. Bataillon der 11. Linienhalbbrigade in Gavardo.
- Stärke der Division 4300 Mann.
- Division Masséna.
- Hauptquartier: Bussolengo.
- Generalstab: Monnier, Chabran, Basset,
-
Brigadegeneral Joubert: 4. leichte Halbbrigade in Madonna della
Corona und Ferrara;
- 11. leichte Halbbrigade und die Karabinierkompagnie der
- 22. leichten Halbbrigade in Brentino und Preabocco.
-
Brigadegeneral Valette: 18. leichte Halbbrigade in Torri, Caprino
und Montagna.
- Brigadegeneral Victor: 18. Linienhalbbrigade und
-
II. Bataillon der 11. Linienhalbbrigade in Rivoli, Sega und
Bussolengo.
- Brigadegeneral Beaumont: 15. Dragonerregiment bei Sega.
-
Brigadegeneral Rampon : 17. und 22. leichte Halbbrigade in
Verona.
- Brigadegeneral Dallemagne: 32. Linienhalbbrigade;
- I. Bataillon der 11. Linienhalbbrigade und
- 25. Regiment Jäger zu Pferde in Verona.
- Stärke der Division: 15700 Mann.
- Division Despinois.
- Hauptquartier: Peschiera.
- Generalstabsoffizier: Herbin.
- Brigadegeneral Bertin: 5. Linienhalbbrigade in Peschiera.
- Brigadegeneral Cervoni: 39. Linienhalbbrigade in San-Giovanni.
- Brigadegeneral Guillaume: Besatzung der Festung Peschiera.
- Stärke der Division: 4300 Mann.
- Division Augereau.
- Hauptquartier: Legnago.
- Generalstab: Verdier und Sornet.
-
Brigadegeneral Beyrand: 4. Linienhalbbrigade in Legnago und
Badia.
-
Brigadegeneral Robert: 51. Linienhalbbrigade in Roverchiara, Ronco
und Zevio.
- Das 22. Regiment Jäger zu Pferde in Legnago.
- Stärke der Division: 5300 Mann.
- Kavalleriereserve.
- Divisionsgeneral Kilmaine.
- 1. und 7. Husarenregiment,
- 5. und 20. Dragonerregiment,
- 10. Regiment Jäger zu Pferde, in Vallese.
-
24. Regiment Jäger zu Pferde, zum Dienst im Armeehauptquartier
bestimmt, stand am 28. Juli in Castiglione.
- Gesamtstärke : 2700 Reiter.
- Artilleriereserve.
- Artilleriegeneral Dommartin.
- Reitende Artillerie, etwa 20 Geschütze, in Vallese.
- Belagerungstruppen vor Mantua.
- Divisionsgeneral Sérurier.
- Hauptquartier: Roverbella.
-
Brigadegenerale: Pelletier, Serviez, Fiorella, Lasalcette, David,
Charton.
- Generalstab: Belliard, Couthaud, Galeazzini.
- Geniestab: General Chasseloup.
- Am linken Mincio-Ufer:
- Die 45. Linienhalbbrigade und
- das I. und II. Bataillon der 69. Linienhalbbrigade.
- Am rechten Mincio-Ufer:
- Die 12. leichte Halbbrigade,
- das III. Bataillon der 69. Linienhalbbrigade,
- die 19. Linienhalbbrigade,
- die beiden Grenadierbataillone Nr. 6 und 7,
-
das III. Bataillon und 4 Kompagnien des I. Bataillons der 25. Linienhalbbrigade
und
- das 8. Dragonerregiment.
- Der Belagerungs-Artilleriepark.
- Stärke der Division: 9200 Mann.
-
Gesamtstärke der gegen den österreichischen Angriff
verfügbaren französischen Truppen mithin 42000 Mann.
Die Stärke der französischen Halbbrigaden und Kavallerieregimenter
war eine sehr verschiedene; die französische Armee hatte
im Frühjahr 1796, kurz vor Beginn der Operationen, mit einer
Neuorganisation den Anfang gemacht und während des Feldzuges,
unter den schwierigsten Verhältnissen, die Reorganisation fortgesetzt.
Eine erschöpfende Darstellung über Heerwesen und Gefechtsweise
der Franzosen in jener Zeit gibt Major Kuhl. 1)
An besonderen Vorkehrungen seitens der Franzosen sind noch
zu bemerken: